Klöckner und ihr Tierwohlkennzeichen

Das größtenteils veränderungsresistente, aber doch arg gebeutelte "Gewissen" des "mündigen Verbrauchers", der sich nicht gerne mit langen Sachverhalten auseinandersetzt, sondern lieber blind den hohlen, abgenutzten Phrasen der Industrie hinterherläuft und sich gerne am Nasenring durch die Manege führen lässt, greift da doch gerne zu, zumal die "Initiative Tierwohl", die ihr Geld mit der zigmillionenfachen Ausbeutung und Vernichtung von Lebewesen verdient und somit unvorstellbares Leid verursacht, sich ja bekanntermaßen mit "artgerechter Tierhaltung" schmückt.

Bei der nun inzwischen xsten Neuauflage des "Tierwohlkennzeichens" handelt es sich um ein "Zeichen für ein besseres Leben"; doch letzten Endes ist es nur ein schmutziger Trick, ein Ablasshandel, denn es endet mit dem Tod von Lebewesen, die nicht sterben wollen: Es gibt kein "humanes" Schlachten, kein "schönes Sterben", keinen "fröhlichen" Tod, kein "Totstreicheln" und kein Lebewesen will in ein Bündel voller Schmerzen und stummer Verzweiflung verwandelt werden.

Und wie kann etwas als ein Zeichen für ein "besseres Leben" gewertet werden, wenn doch das "Leben", das diese wunderbaren und klugen Geschöpfe fristen müssen, schon von vornherein planmäßig und minutiös dem Tode geweiht ist; dass diese kurze Zeitspanne, die ihnen auf diesem Planeten vergönnt ist, auf Fremdbestimmung beruht, dass dieses "Leben" wie eine billige Schachtel Schrauben verhökert wird?

Hör doch einfach endlich mal auf, dein Gewissen zu betrügen. Es ist ganz einfach: Lebe #vegan.