Ostern 2018

Und da steht das nächste „Fest“ polternd vor unserer Haustüre:
Nach Weihnachten, dem sogenannten „Fest der Liebe“, dem „Fest der Besinnung“ und dem „Fest des Innehaltens“, an dem Millionen gemarteter Seelen tonnenweise auf den Tellern der Menschen landen, nun das gleiche „in grün“, bzw. in blutrot:
Das Osterfest.

Ostern, das „Fest des Lebens“, an dem unzählige Lämmer ihren Müttern entrissen und völlig sinnlos sterben müssen.
Ostern, das „Fest des Lebens“, an dem die sogenannten „Legehennen“, zu Abertausenden in verschmutzten Hallen gefangen, noch mehr Eier legen müssen und nach „getaner Arbeit“ wie Müll entsorgt werden.
Ostern, das „Fest des Lebens“, an dem noch mehr männliche Küken, die naturgemäß nicht zum Eierlegen „zu gebrauchen“ sind, kurz nach dem Schlüpfen aussortiert und getötet werden: entweder durch Vergasen in einem 30 Sekunden dauernden Todeskampf, oder lebendig durch eine Schreddermaschine.

Was für einen Sinn macht es, ein „Fest des Lebens“ zu feiern, wenn unzählige Geschöpfe mit ihrem Leben bezahlen müssen? Welche „Tradition“ rechtfertigt dieses Gemetzel? Das ist vollkommen sinnlos.

Gerade in der Osterzeit könnten wir für ein wenig Gerechtigkeit sorgen.
Gerade in der Osterzeit könnten wir uns selbst, unseren Kindern und den jungen Menschen Glaubhaftigkeit vorleben.
Gerade in der Osterzeit könnten wir nur einmal authentisch sein und laut und deutlich sagen:
„Nein! Dieses Jahr unterstütze ich dieses Leid nicht mehr!“
„Nein! Schluss mit meiner elendigen Heuchelei. Da mache ich nicht mehr mit!“
„Nein! Dieses Jahr ändere ich mein Verhalten und behandele andere so, wie ich selbst behandelt werden will!“

Feiere also nicht den „Triumph“ des Lebens, indem du die Barbarei und den Tod zelebrierst. Zieh dich raus aus dem endlosen Kreislauf der Ausbeutung, der Abspaltung, des Wegsehens, des „Nicht - Wissen - Wollens“ und der kognitiven Dissonanz und trage endlich einmal Verantwortung: Du hast IMMER eine Wahl zwischen Leben und Tod: Lebe vegan.
Das macht vollkommen SINN.

Spannung trifft Aufklärung oder: Buchstabenliebe zu Ostern!
„Max & Fine 2 | Henri haut ab“: Der erste Abenteuerkrimi über die „Eier und Geflügelindustrie“. Für Menschen, die sich auf konstruktive Weise mit gesellschaftlichen Missständen auseinanderzusetzen und Partei für die Schwachen und Unterdrückten ergreifen wollen. Eine spannende Geschichte um das Küken Henri, um wahre Freundschaft, um Mitgefühl, Zivilcourage und Veränderung.