Der alltägliche Krieg der Friedensmenschen

Egal, wie felsenfest wir behaupten, „friedliebend“ zu sein und „Grausamkeit zu hassen“; egal, wie vielen Menschen wir erzählen, was wir nicht alles „für den Frieden“ tun; es gibt keinen Ausweg aus der Tatsache, dass vegan zu leben der einzige Weg ist, unsere Handlungen mit unseren Worten in Einklang zu bringen.

Wenn wir nicht vegan leben, sind wir gefangen in einem Netz aus purer Gewalt, unterstützen pure Gewalt, geben unser Geld für pure Gewalt aus und schaffen Nachfrage nach purer Gewalt.

Wir lächeln und pfeifen, während wir mit Leder, Wolle, Pelz und Seide durch die Supermärkte flanieren; mit Rezepten im Kopf, die zerstückelte Körperteile, gestohlene Eier und artfremde Muttermilch beinhalten, die ermordeten Babys und Kindern gehörten. Dabei bemühen wir uns so sehr, bewusst blind für all das zerstörte Leben zu bleiben: für all die verzweifelten Herzen, für die unendlichen Qualen und die Angst all dieser sanften Geschöpfe, die der Brutalität von „friedliebenden“ Menschen gegenüber machtlos waren.

Diese „Produkte“ sind nicht „unser Fleisch“, „unser Käse“, „unsere Milch“, „unsere Eier“; sie haben niemals „uns“ gehört. Sie als solche zu bezeichnen, gehört zu der gesellschaftlichen Konditionierung, die fremdgesteuert in unseren Köpfen Minute für Minute, Tag für Tag abgespielt wird. Wir schauen uns um und sehen, wie der Großteil der Menschen genau das Gleiche tut und versichern uns immer wieder selbst, dass es „in Ordnung“ geht. Es ist „normal“, weil alle es tun:
Die brutale Raserei der Friedensmenschen.

Andere Lebewesen sind keine Ressourcen oder Waren für unseren Gebrauch, für unsere lächerlich banalen Konsumvorlieben oder unserer niemals endenden Bequemlichkeit. Diese Lebewesen gehören nur sich selbst: als Mütter, Väter, Kinder und Freunde. Als fühlende Individuen, deren Leben wir gestohlen haben, lange bevor ihre Körper in den Schlachthöfen ausgeblutet sind.

Sie sind die Opfer eines erschütternden Krieges, den „friedliebende“ Menschen Tag für Tag führen. Und jedes Jahr gibt es Milliarden Opfer von ihnen, die nicht in Frieden, Hoffnung, Liebe und Freude leben, sondern in Elend und Verzweiflung, unterjocht und ausgebeutet ihrem bitteren Ende entgegen sehen.

Die Gewalt, die uns überall umgibt, verursachen wir selbst. Ebenso wie die Verantwortung, sie zu beenden. Indem wir diese Verantwortung anerkennen und wahrnehmen, machen wir den ersten Schritt, um die Welt zu verändern; um uns selbst für immer zu verändern.

Heute ist ein guter Tag, dich zu entscheiden, ob du weiterhin nur so tust, als ob du friedliebend wärst, oder es WIRKLICH sein willst.

Entscheide dich für das vegane Leben. Es ist so einfach.