Nichts zu verbergen!

Das soziale Verhältnis der Unterdrückung prägt unseren Alltagsverstand in so hohem Maße, dass gängige „Wertevorstellungen“ nur sehr selten hinterfragt werden.

 

Die Meinung, dass die Unterdrückten nicht um ihrer Selbst Willen existieren, sondern durch ihr Sein „höheren“ Zielen dienen („Leben“, um für den menschlichen Gebrauch getötet und verschlungen zu werden) ist so dermaßen in den meisten Gehirnen festgetackert, dass eine grundlegende Veränderung des von Kindheit an Gelernten und Verinnerlichten bei den meisten Menschen nur sehr schwer zu bewerkstelligen ist. Unterdrückung gehört für die meisten Menschen zu einem „normalen“ Leben dazu.

 

Und die Unterdrücker? Zelebrieren sich medienaffin als Opfer von Menschen, die jeglicher Form der Unterdrückung den Kampf angesagt haben, um den WAHREN Opfern, die in den Ställen stehen und deren Rufen niemand hört, Gehör zu verschaffen.

 

In der speziesistischen Logik der Unterdrücker sind die als „Nutztiere“ deklarierten Lebewesen nichts weiter als Produktmasse. Das atmende, pulsierende Geld, das es zu beschützen gilt; weniger aus Liebe zum Leben, als die bodenlose Liebe zur Ausbeutung und der kapitalistischen Bereicherung an Leid und Elend.

 

Wenn Menschen andere Lebewesen als „Eigentum“ deklarieren, krankt unsere Gesellschaft von innen heraus und ist in einer grauenhaften Weise durchtränkt von lebensverachtender Empathielosigkeit.