Der Fremde in uns

„Ich lieeeeeeeebe das Leben!“
„Und warum finanzierst du dann täglich den Tod?“

Das, was wir von Tag zu Tag immer heftiger erleben können, ist die im wahrsten Sinne des Wortes fleischgewordene, ethisch - moralische Bankrotterklärung weiter Teile der Gesellschaft, diese kaum erträglich, monströse kognitive Dissonanz, die Verrohung und die eklatante Gleichgültigkeit dem wichtigsten gegenüber, das jede_r besitzt:
Dem Leben.

In ihrem letztlich gegen sich selbst gerichteten Abwehrkampf, werfen dazu Vertreter der ausbeutenden Mehrheitsgesellschaft ausgerechnet Menschen, die sich für die Rechte von Leben einsetzen, vor, „intolerant“ und „extrem“ zu sein.

Mit einer solchen Argumentation werden die Sachverhalte verkehrt, der antisoziale Charakter verdeckt und es werden prosozial handelnden und lebenden Menschen antisoziale Züge unterstellt.

In Wirklichkeit ist die Zerstörung von menschlichen, sowie nichtmenschlichen Tieren extrem und gleichzeitig als Ausdruck von extremer Intoleranz gegenüber dem Leben zu bewerten.

Der Fremde in uns, das ist der uns eigene Teil, der uns in der Kindheit abhanden kam und den wir Zeit unseres Lebens, jeder auf seine Weise, wiederzufinden versuchen. Manche tun dies, indem sie mit sich selbst ringen, andere, indem sie andere Lebewesen zerstören.
Der Widerstreit zwischen diesen zwei Ausrichtungen des Lebens, die beide von derselben Problematik bestimmt sind, wird über die Zukunft unseres Menschseins entscheiden.

Aufklärung beginnt in der Kindheit!