Es reicht

Während jene als „verrückt“ gelten, die den Verlust der menschlichen Werte nicht mehr ertragen, wird denen Normalität bescheinigt, die sich von ihren menschlichen Wurzeln getrennt, die ihr Denken und Handeln von Mitgefühl befreit, die sich von der Fähigkeit, Leid zu verstehen und die sich von dem Gefühl der Verbundenheit mit allen Lebewesen, gerade auch den Wehrlosen, den Schwachen, den Ausgelieferten, die, die ohne Grund als „Fleisch - Milch und Eierautomaten“ gehalten werden, entfremdet haben.

 

Doch ein Mensch, der ohne Mitgefühl denkt, lebt in einer Scheinwelt, einer Welt, die ihn krank macht, einer Welt, deren Triebkraft der Kampf ist; einer Welt, die auf Gewalt, Unterdrückung und die auf die Beherrschung anderer Lebewesen fußt.

 

Einer Welt, die es für den Betreffenden unmöglich macht, sich mit dem Opfer zu identifizieren und seine Perspektive einzunehmen.

 

Doch, lassen wir uns nicht schrecken, haben wir doch dafür nur eine Antwort:
Es reicht!