Lass mich frei!

Wenn sich einmal einzelne, vegan lebende Eltern ihrem Kind gegenüber unverantwortlich zeigen, dann schnurrt die mediale Hexenjagd auf Hochtouren und der digitale Mob spuckt, mit Mistgabeln und brennenden Fackeln ausgerüstet, in den Kommentarspalten Gift und Galle.

 

Willfährige Komplizen eines industriellen Komplexes, der jedes Jahr ohne Sinn und Verstand Mensch und Tier millionenfach maschinell versklavt und tötet, massiv den Regenwald zerstört, die Weltmeere leerfischt und eine globale Schneise der Verwüstung hinterlässt.

 

Willfährige, von Kindesbeinen an manipulierte Komplizen eines Systems, die jede Veränderung fürchten, die ihren eigenen Ausbeutern zujubeln und die mit einer Gleichgültigkeit und Borniertheit, die ihresgleichen sucht, ihr eigenes Leben und das Leben, sowie die Zukunft ihrer Kinder der Industrie zum Fraß vorwirft und auch noch stolz darauf ist.

 

Wenn aber täglich Millionen und Abermillionen Eltern ihre Kinder im Übermaß mit Tier“produkten“, oder sonstiger industrieller „Nahrung“ füttern, die die Kinder immer ungesünder und kränker werden lassen (Entsprechend den Leitlinien der „Arbeitsgemeinschaft Adipositas“ im Kindes- und Jugendalter, sind 10-20% der Kinder und Jugendlichen in Deutschland übergewichtig. Im Vergleich zu den 1990er-Jahren hat sich der Anteil der übergewichtigen Kinder um 50% erhöht) und dadurch der Grundstein für Übergewicht, Adipositas, Diabetes, Gicht, Stoffwechselerkrankungen, Herz-Kreislauf-Störungen und anderen ziemlich ätzenden „Zivilisationskrankheiten“, die niemand freiwillig an der Hacke haben will, im Erwachsenenalter gelegt wird, - die katastrophalen Folgen für den Planeten und für das Wunder des Lebens in all seinen mannigfaltigen Formen nicht eingerechnet -, dann schweigen die meisten Menschen, schauen desinteressiert weg und machen so weiter, „als ob es kein Morgen“ gäbe, womit sie in dem Falle auch Recht behalten dürften, denn wenn es so weiter geht, wird es wohl kein „Morgen“ mehr geben.

 

Es gibt keine konsequentere politische Aussage als gelebter Veganismus; der Ressourcen schont, die unsere Kinder einmal DRINGEND zum Überleben benötigen werden, denn nichts ist befreiender, als dieser in allen Belangen todbringenden Industrie den Mittelfinger zu zeigen und bestens informiert weniger betretene Pfade zu beschreiten, als blind, taub und jubelnd an der Seite seiner Ausbeuter in den Untergang zu taumeln.

 

Sei keine Marionette der Industrie, sondern gehe deinen eigenen Weg.
Für deine Zukunft, die Zukunft deiner Kinder und allen nachfolgenden Generationen, sowie für alle Lebewesen, die atmend und pulsierend auf diesem wunderschönen, blauen Ball leben, den wir unser Zuhause nennen.

 

Gesellschaftliche Veränderung fängt immer mit den Außenseitern an, die spüren, was notwendig ist.

 

Verbundenheit, Integrität, Freundschaft, Empathie, Mut, Rückgrat, Gerechtigkeit, Mitgefühl und ehrliche, liebevolle Aufklärung.
Das ist die Max & Fine Buchreihe.

 

P.S. Diese Illustration, sowie der Text, sind nicht Inhalt der Buchreihe "Max & Fine“.