Wir sind alle gleich!

Mein Treibstoff ist der Kampf um Gerechtigkeit und Veränderung.
Dieser Treibstoff sorgt dafür, dass ich tagtäglich mit flammendem Herzen erwache, als ein Mensch, der die Verbindung hergestellt hat, dass wir alle, menschliche und nichtmenschliche Tiere, gleich sind.

Kein „Wir“ und „Die da“.

 

Als ein Mensch, der eine tiefe Verpflichtung DEM Leben gegenüber fühlt, das keine Stimme in sich trägt, nicht für sich selbst sprechen kann, das sich in diesem Augenblick in höchster Not befindet und das mit wild schlagendem Puls zu einem maschinellen Leben verdammt wurde.

 

Als ein Mensch, der über das schmerzhafte Wissen verfügt, dass dieselben „Institutionen“, die soviel menschliches Leid verursachen, auch dafür verantwortlich sind, dass jährlich Milliarden fühlende, atmende Lebewesen, die an der Sonne, unter freiem Himmel, in Freiheit das Geheimnis des Lebens ergründen könnten, die liebende Familien bilden, Glück und Freude, Trauer und Verlust ebenso empfinden wie wir, ohne plausiblen Grund ihrer Rechte beraubt, eingesperrt und getötet werden.

 

Es gab diesen Punkt in meinem Leben, da konnte ich mich nicht mehr abspalten.
Es gab diesen einen Punkt, als alle Barrieren niedergerissen wurden und ich wusste, dass ich von nun an Verantwortung zu tragen habe.
Mich rauszuziehen aus dem endlosen Kreislauf der Ausbeutung, des Wegsehens, des „Nicht - Wissen - Wollens“ und der kognitiven Dissonanz war die beste Entscheidung meines Lebens.
Mir war klar, dass ich nicht über Gerechtigkeit, Freiheit, Gleichheit und Frieden reden konnte, ohne die nichtmenschlichen Tiere mit einzubeziehen.
Es erschien mir plötzlich so sinnlos und in höchstem Maße inkonsequent.

 

Diese Grundgedanken waren maßgeblich daran beteiligt, unsere Buchreihe „Max & Fine“ ins Leben zu rufen.

Klar Stellung zu beziehen ist so einfach:
Lebe ‪#‎vegan‬.