Ronald McDonald & die Kinder

Fast-Food-Ketten wie McDonald´s scheinen sich auf unsere Kinder zu stürzen, sobald sie den Mutterbauch verlassen haben.
Sie werden mit Spielzeug und Geschenken angelockt, damit eine emotionale Verbindung geknüpft werden kann.
Diese Verbindung veranlasst die Menschen, McDonald´s treu zu bleiben, auch wenn sie irgendwann erwachsen sind.
Dann bringen sie nämlich auch ihre eigenen Familien mit in die Konzernfilialen.
Ein Generationenkreislauf.

 

Doch Konzerne wie McDonald´s (weltweit 36 525 Restaurants, mit einem Umsatz von 25 Milliarden, 413 Millionen US Dollar ) sind verantwortlich für die Ausbeutung von Mensch und Tier, die Zerstörung des Planeten, Regenwaldabholzung, Genfood, den Hunger in armen Ländern, Indoktrination, Manipulation, Greenwashing und Lügen.

 

Der neueste Coup:
„Neben einem monatlich wechselnden Spielzeug gibt es jetzt, alternativ, in jedem `Happy Meal` auch IMMER ein spannendes Buch, mit dem McDonald's zusätzlich auch noch Gutes tut:
Für jedes verkaufte `Happy Meal` mit Buch, spendet McDonald's 10 Cent an die Umweltschutzorganisation `Rainforest Alliance`, die sich für den Erhalt der Artenvielfalt, den Schutz sensibler Ökosysteme und für bessere Lebensbedingungen der Menschen in den Tropen und Subtropen engagiert.“

 

Noch Worte?
Nein.

 

Das erste Buch (inklusive dem McDonald´s „M“ auf dem Cover) dieser Aktion, das dem „Happy Meal“ nun beiliegt, ist:
„Was ist Was | Im Wald - Wissen und Rätseln“.

Begleitet wird die Aktion von der „STIFTUNG LESEN“ (wird u.a. von Nestlé finanziert).
Die Bücher kommen von „renommierten“ (Kinderbuch)verlagen wie:
Dorling Kindersley, Franck-Kosmos, Tessloff, Baumhaus, Oetinger, Riva, ars edition, Klett, Schneider, Carlsen, Löwe, Arena, cbj, und andere.

 

Anscheinend ist es den Verlagen egal, mit wem sie hier „ins Bett“ steigen.
Anscheinend gibt es auch für Verlage keinerlei Grenzen, wenn es um Profitmaximierung geht.
Anscheinend sind Integrität und unabhängige Aufklärung Relikte aus grauer Vorzeit, und so ausgestorben wie die Dinosaurier.

 

Eine gewaltiges Trauerspiel, in dem die Kleinen und Kleinsten schon von früh auf an McDonald´s gebunden werden sollen:
„Happymeal“
+ „anerkannte, beliebte Kinderbuchtitel“
= Positivemotionale Bindung an die Marke und an den Geschmack von Fastfood.

 

Die Pressesprecherin der „Stiftung Lesen“ sagt:
„Die Frage nach der sozialen Verantwortung eines Unternehmens im Hinblick auf sein Angebot und das Konsumverhalten seiner Kunden steht für uns hier nicht im Fokus.“

 

Damit wäre alles gesagt:
Es geht nicht um die soziale Verantwortung den Kindern gegenüber; es geht schon gar nicht um Menschen - oder Tierrechte, sondern es geht ausschließlich um Profit, Profit, Profit!

 

DOCH ES GEHT AUCH ANDERS:
Ehrliche, unabhängige, liebevolle Aufklärung, die allen Menschen zeigt, was wirklich zählt:
Freundschaft, Selbstvertrauen, Mut, Ethik, Moral, Freiheit, Integrität, Verbundenheit, Empathie, Gerechtigkeit und Mitgefühl für alle Lebewesen.
Das ist die "Max & Fine" Buchreihe.

 

P.S. Die Grafik und der dazugehörige Text sind, wie immer, NICHT Inhalt der Bücher.

 

Quellen:
http://www.foodwatch.org/…/stiftung-lesen-hilft-mcdonald-s…/
https://de.wikipedia.org/wiki/Rainforest_Alliance#Kritik
https://www.mcdonalds.de/familien/happy-meal
http://gfds.de/kinderbuecher-bei-mcdonalds/
https://www.stiftunglesen.de/initiativen-und-…/…/buchaktion/