Weltschulmilchtag 2015

Zum „Weltschulmilchtag“, der heute, am 30. September 2015, stattfindet:

 

„Seit dem 28. September 2000 gibt es den Weltschulmilchtag.
Er wurde von der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) initiiert und wird mittlerweile in über 40 Ländern gefeiert.“

 

Gefeiert? Wer feiert? Die Kühe? Die Kälber?

 

Oder eher die Milchlobby, die Milchindustrie, der es einzig und alleine darum geht, uns Konsumenten z.B. mit der „Schulmilchbeihilfe“ SO FRÜH WIE MÖGLICH an die Kuhmilch zu gewöhnen, denn...
„Die Schulmilchbeihilfe dient der Förderung des ABSATZES von Milch und bestimmten Milcherzeugnissen.
ZIELGRUPPEN dieser MAßNAHME sind Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen.
Sie sollen FRÜHZEITIG an den Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen GEWÖHNT werden, um nicht nur einen kurzfristigen, sondern auch einen LANGFRISTIGEN ABSATZEFFEKT zu erzielen."
Hier für Niedersachsen & Bremen (gibt es aber auch in jedem anderen Bundesland):
https://www.lwk-niedersachsen.de/…/…/foerderung/nav/520.html

Es geht NICHT um die Gesundheit, NICHT um die Tiere, NICHT um unser Wohlergehen, sondern einzig und alleine um GELD und ABSATZEFFEKTE.

 

DIE MILCH MACHT´S! - SCHULMILCH:
(www.weltschulmilchtag.de/initiative-milch)
„Aufbau eines zeitgemäßen, emotionalen Images von Milch und Milcherzeugnissen.“
Zeitgemäß aber wäre, die Milch abzulehnen und das Wissen anzuwenden, das uns heute überall, sogar aus den Massenmedien, entgegenspringt und zeigt, dass die Milchindustrie das pure, emotionale Grauen ist.
Einmal hinter den Vorhang geblickt, kann man nicht wieder wegsehen, kann man nie wieder so tun, als ob man nicht wüsste, was dort größtenteils geschieht, fernab von der dreisten Werbelüge von saftigen Wiesen mit glücklichen Kühen, doch, na sowas:

 

„Hinter der `Initiative Milch` stehen erfahrene Agenturprofis aus den unterschiedlichsten Bereichen des Marketings, der Werbung und Öffentlichkeitsarbeit.“
Diese „Marketingprofis“ streuen den Menschen Sand in die Augen und verheimlichen bewusst, das die Milchindustrie die Kuh bis auf den letzten Tropfen Milch ausbeutet, sie nach nur ein paar „Lebens"jahren im Schlachthof entsorgt; diese „Marketingprofis“ verheimlichen den Menschen, dass den Kühen die Kinder geraubt werden; dass die weiblichen Kinder in die Hufstapfen der Mütter treten, um ihr Leben lang wie Maschinen Milch geben zu müssen; dass die männlichen größtenteils in die Mast transportiert, um dort noch als Babys geschlachtet zu werden, damit der Mensch ihr Fleisch essen kann.

 

Wenn das Schulkind das auch alles wüsste, dann würde das Schulkind die Milch wohl lieber stehen lassen.
Aber schon kleine Kinder lernen von ihren Eltern, dass es normal und natürlich ist, Kuhmilch zu trinken, die eigentlich den Kälbern gehört, obwohl Kinder Kühe und Kälber schön und atemberaubend finden und ihnen nie ein Haar krümmen würden.

 

Kein Mensch muss die Muttermilch eines anderen Säugetiers trinken.
Das ist nicht natürlich, sondern von klein auf antrainiertes Verhalten.

 

Denn für die Milch leiden Millionen von empathiefähigen, faszinierenden Lebewesen.
Kühe sind wundervolle, schöne Wesen und empfinden wie wir Schmerz und Angst, Freude und Liebe.
Sie trauern, haben Vorlieben und hängen an ihrem Leben.
So wie wir.

 

Doch, es gibt Hoffnung, denn:
„Trotz EU-Förderung geht der Absatz von Schulmilch seit Jahren drastisch zurück:
Seit 1993 sank der Absatz bundesweit um 77,5 Prozent“
(www.weltschulmilchtag.de/stirbt-die-schulmilch-aus)

 

Sagt „Nein“ zu den Werbelügen von glücklichen Kühen auf saftigen Weiden.
Sagt „Nein“ zu den Leuten, die sich auf Kosten anderer Lebewesen die Taschen füllen.

Es gibt soviele, leckere pflanzliche Alternativen zur Milch, für die kein Lebewesen leiden muss:
www.maxundfine.de/alternativen-zu-kuhmilch

 

Mitgefühl heißt...
Mit den Augen des Anderen sehen,
Mit den Ohren des Anderen hören,
Mit dem Herzen des Anderen fühlen.

Ihr Leben liegt in deiner Hand!

P.S. Diese Grafik ist NICHT Inhalt des Buches "Max & Fine" ("Max & Fiona")
Wir machen das hier, weil wir ausgesprochen kreativ sind!