In jedem "Nutztier" sehe ich die Traurigkeit in mir!

In jedem „Nutztier“ sehe ich die Traurigkeit in mir.
Ich sehe keine Kuh, kein Kälbchen, ich sehe Geschöpfe, denen der Mensch nur für eine kurze Zeit das Recht gestattet, zu leben, bevor er ihnen das wertvollste Geschenk auf dieser Erde willkürlich wegnimmt.

Mit diesem Wissen wird mein Herz mir klamm.
Ich hebe meinen Blick und sehe, wie sie doch die Sonne genießen, den Regen, jeden Tag und jede Nacht, ihr Leben leben und nicht erahnen können, welche Rolle ihnen zugedacht ist, in dem fürchterlichen Spiel der Ausbeutung und Ausnutzung.

Ich glaube, die wahre moralische Prüfung der Menschlichkeit, ihrer Reinheit, Freiheit und Güte, äußert sich in der Beziehung der Menschen zu denen, die ihnen ausgeliefert sind:
Zu den Tieren!

Denn es gibt keinen Grenze zwischen „ihnen“ und „uns“, weder evolutionär, noch moralisch.

Das Unrecht, das wir bestimmten Tieren antun, weil wir sie in „Lebenswerte“ und „Nichtlebenswerte“ einteilen, die vermeintliche Rechtlosigkeit letzteren gegenüber, der Irrsinn, dass unser Handeln gegen sie ohne moralische Bedeutung sei, dass es ihnen gegenüber keine Pflichten gäbe, ist eine empörende Rohheit und Barbarei, die mit nichts zu entschuldigen ist.

Der Tag wird kommen, an dem es offensichtlich wird, wie absurd unsere Sklavenhaltung der Tiere ist, dann werden sie nicht mehr als rechtlose Wesen dastehen, sondern in Frieden und Freiheit mit uns Menschen koexistieren.
Daran glaube ich!
Und du?