Milch ist gesund - Das weiß bereits jedes Schulkind!

Wenn das Schulkind auch wüsste, was mit den Kühen und Kälbern in der Milchindustrie geschieht, dann würde das Schulkind die Milch wohl lieber stehen lassen.
Doch schon als kleine Kinder lernen wir von unseren Eltern, dass es normal und natürlich ist, Kuhmilch zu trinken, die eigentlich den Kälbern gehört, obwohl wir Kühe und Kälber schön und atemberaubend finden und ihnen nie ein Haar krümmen könnten.

Erinnerst du dich?

Und wenn wir älter werden, die Zeit ins Land zieht, und wir eigene
Kinder haben, verhalten wir uns genauso, oder ähnlich, wie unsere Eltern.

Erkennst du dich wieder?

Dabei braucht es gar nicht viel, nur ein kurzes Innehalten, eine minimale Information, und es wird uns möglich sein, hinter den Vorhang zu blicken, den Schleier zu lüften, um zu sehen, wie das erschreckend kurze Leben der Kühe und Kälber nur der kalten, brutalen Profitmaximierung unterworfen ist, sie nicht mehr als LebeWESEN, sondern nur als LebensMITTEL wahrgenommen werden.

Und das die Bauernhofidylle, die schon in jedem Kinderbuch propagiert wird, nicht existiert, sondern ein TRUGBILD ist, eine gewollte TÄUSCHUNG, von einer NICHT existenten heilen Welt, einer Welt, nach der wir uns doch eigentlich so sehnen.

Wir sehen die Tiere plötzlich mit ANDEREN AUGEN an, empfinden bei ihrem Anblick statt Gleichgültigkeit; Freude, Liebe, Schmerz und Trauer, fühlen mit ihnen, auf ihrem letzten Gang in den Schlachthof, beginnen uns wieder zu erinnern, wie das war, damals, als Kinder, als wir noch ALLE TIERE toll fanden, bevor uns die Gesellschaft gesagt hat, erst HEIMLICH, STILL und LEISE dann immer OFFENSICHTLICHER, dass die einen zum essen, die anderen zum streicheln da sind.

Du erinnerst dich!

Nach und nach kehrt dann der GLANZ in unsere Augen zurück, wenn wir wirklich sehen und begreifen, und unser Mitgefühl, das wir als Kinder hatten, und das uns auf dem langen Weg verloren gegangen ist, mündet in dem BEWUSSTSEIN, dass es keinen Unterschied zwischen „Ihnen“ und „Uns“ gibt.

Wenn wir dann schlussendlich noch bemerken, dass es der MILCHINDUSTRIE einzig und alleine darum geht, uns Konsumenten, z.B. mit der „Schulmilchbeihilfe“ SO FRÜH WIE MÖGLICH an die Kuhmilch zu gewöhnen, denn...
„Die Schulmilchbeihilfe dient der Förderung des ABSATZES von Milch und bestimmten Milcherzeugnissen.
ZIELGRUPPEN dieser MAßNAHME sind Kinder und Jugendliche in Kindergärten und Schulen.
Sie sollen FRÜHZEITIG an den Verzehr von Milch und Milcherzeugnissen GEWÖHNT werden, um nicht nur einen kurzfristigen, sondern auch einen LANGFRISTIGEN ABSATZEFFEKT zu erzielen."
(https://www.lwk-niedersachsen.de/…/…/foerderung/nav/520.html)

...dann wissen wir, dass es NICHT um die Gesundheit, NICHT um die Tiere, NICHT um unser Wohlergehen, sondern, dass es einzig und allein um GELD und ABSATZEFFEKTE geht.
Wird es da nicht an der Zeit, aus dieser hochtechnologisierten Ausbeutungsmaschinerie auszusteigen und der Milchwirtschaft die kalte Schulter zu zeigen?
Ja?

Das finde ich auch! :-)


Wer Menschen erklären möchte, warum Tiere "wirklich auf dem Bauernhof leben", bewegt sich auf einem schmalen Grad zwischen verstörender Direktheit und Verharmlosung.
Marco Mehring´s bemerkenswertes Buch „Max & Fine“, das von der Freundschaft zwischen dem fünfjährigen Mädchen Fine, der Kuh Luise und ihrem neugeborenen Kalb Max erzählt, gelingt der Balanceakt, durchbricht die Bauernhofidylle und erzählt, wie es wirklich ist.
Durch Fines Augen lernen große und kleine Leser/innen und Zuhörer/innen verstehen, welches Schicksal dem Kälbchen Max, nach der Trennung von seiner Mutter zugedacht ist - und das es sich lohnt, gegen das scheinbar Unausweichliche anzukämpfen.
Die lebendigen Figuren, eine mitreißende Geschichte, die aufklärt, ohne zu schocken, angereichert mit schönen Illustrationen zeichnen dieses Buch aus und ermöglichen eine anschauliche Hinführung zu den Themen Freundschaft, Selbstvertrauen, Mut, Freiheit, Verbundenheit, Mitgefühl und der Milch.