Max feiert Muttertag

Am zweiten Sonntag im Mai feiern wir Muttertag.
Dabei denken wir meistens nur an menschliche Mütter und vergessen, dass auch zwischen vielen Tiermüttern und ihren Kindern innige Beziehungen entstehen können, insofern wir das nicht verhindern.
Doch passiert es in der Milchindustrie Tag für Tag, Stunde um Stunde, dass die Kinder nach der Geburt von ihren Müttern getrennt werden, damit die Menschen Milch trinken können, die eigentlich den Kälbern gehört.
Luise, die junge Kuh aus meinem Buch, und Max, ihr kleiner Sohn haben das Glück, zusammen sein zu dürfen und auch zu bleiben...
Zum Muttertag möchte ich gerne eine wahre Geschichte teilen, die ich bei der Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt gefunden habe:
MUTTERLIEBE:
„Nach meinen Abschluss als Veterinärmedizinerin arbeitete ich in einer Tierarztpraxis für die Milchwirtschaft.
Durch meinen behutsamen Umgang mit den Milchkühen wurde ich als Tierärztin sehr beliebt.
Eines Tages rief mich einer meiner Kunden an und berichtete mir von einem rätselhaften Vorfall:
Eine seiner Kühe hatte in der Nacht zuvor ihr fünftes Kalb auf natürlichem Wege auf der Weide zur Welt gebracht; sie hatte ihr neugeborenes Baby zum Stall gebracht und musste alleine in den Melkstand gehen, während ihr das Kalb weggenommen wurde, wie dies immer geschah.
Ihr Euter war jedoch vollkommen leer und blieb es auch über mehrere Tage.
Da sie gerade Mutter geworden war, hätte sie normalerweise an die 47 Liter Milch täglich produzieren müssen; doch obwohl sie kerngesund war – ihr Euter blieb leer...
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Alles, was ich weiß, ist dies:
Hinter den wunderschönen Augen einer Kuh geht sehr viel mehr vor, als wir Menschen ihr jemals zugestehen!
Ich wünsche euch von Herzen einen tollen Sonntag mit euren Liebsten!
Eure Fine.