LebeWESEN, keine LebensMITTEL

Schon als kleine Kinder lernen wir von unseren Eltern, dass es in Ordnung ist, gewisse Tiere zu essen, andere hingegen bedingungslos zu lieben, obwohl wir das nicht verstehen, da wir doch eigentlich alle Tiere toll finden.
Wenn wir älter werden, verhalten wir uns unser gesamtes Erwachsenenleben hindurch nach diesem Muster, ohne es jemals wirklich zu hinterfragen.
Doch wenn wir innehalten, den Schleier lüften, werden wir sehen, dass es keine LebensMITTEL sind, die auf unseren Tellern landen, sondern LebeWESEN.
Wenn wir wieder lernen hinzuschauen, und sehen, wie ihr kurzes Leben nur der kalten, brutalen Profitmaximierung unterworfen ist, sie nicht mehr als LebeWESEN, sondern nur als DINGE wahrgenommen werden, wir sehen, was mit ihnen im Schlachthof geschieht, wir wirklich sehen und begreifen, wird unser Mitgefühl, das wir als Kinder hatten, und das uns auf dem langen Weg verloren gegangen ist, zurückkehren, und wir werden uns bewusst, dass es keinen Unterschied zwischen „Ihnen“ und „Uns“ gibt.
Dann, und erst dann, können wir wirklich frei entscheiden, welchen Weg wir wählen, nämlich den der Empathie, des Mitgefühls, der Verbundenheit & der Freundschaft.
Wir alle, Mensch und Tier, fühlen Schmerzen, wir alle kennen die Höhen und Tiefen des Seins, wir alle können leiden, wir alle haben das Recht und den Wunsch, zu leben.
Wir alle streben nach Freiheit.
Und genau darum geht es bei Max & Fine:
Dass es sich lohnt, gegen das scheinbar Unvermeidliche anzukämpfen.