Fine´s Rohköstliches Experiment Teil 3: Fine süßschnabelt rohköstliche Kokosnussriegel

Liebe Freunde!

Scheinbar war Herr Karl nicht nur in den heimischen Gefilden der Landwirtschaft zu Hause, sondern kannte sich auch in fremden Ländern aus.

Er musste in der Kur eine Menge Zeit zum Lesen gehabt haben.

So erzählte er mir heute, als er mir wieder eine rohköstliche Leckerei vorbeibrachte, einiges über Kokosnüsse:

"Die Heimat der Kokosnuss ist Südafrika, das Delta des Ganges, der Ganges liegt in Bengalen, und Südamerika, Fine.

Sie werden seit mindestens 3000 Jahren angebaut. Das Wort Kokos heißt `Kern` oder `Beere` und die Kokospalme oder Kokosnusspalme ist ein tropischer Baum aus der Familie der Palmengewächse, an dem die Kokosnuss wächst.
Die Kokosnüsse entwickeln sich an großen, starken Blütenständen, etwa so wie Weizenkörner an einer Ähre.
Diese Kokosblüten erscheinen das ganze Jahr über ungefähr einmal pro Monat an der Palme.

Man kann also jeden Monat des Jahres frische Kokosnüsse ernten, ganz ohne neu zu säen.

Toll, oder?"

Ich nickte begeistert.

"Kommst du noch mit, Fine?", fragte Herr Karl mich.

"Natürlich. Das ist ja total spannend!"

Er fuhr fort:
"Kokosnüsse gibt es in allen Farben. Reife Kokosnüsse können außen grün, gelb oder rot sein. Sie tragen viele kleine oder wenige große Nüsse und können bis zu 2,5 Kilogramm schwer werden. Die Kokosnüsse gleichen Alters hängen zu mehreren in einem Fruchtstand. Sie erreichen nach einem halben Jahr ihre volle Größe und sind erst nach einem Jahr richtig ausgereift.

In der Zwischenzeit lagern sie das leckere Kokosfleisch in die Nussschale ein. Und das Beste:

Von einer Palme kann man 50 bis 100 Nüsse pro Jahr ernten."
Er blickte mich an und lächelte.

"Und weil ich die Kokosnuss so faszinierend finde, Fine, habe ich dir heute rohköstliche Kokosnussriegel mitgebracht.

Vielleicht kennst du ja die anderen Dinger, die `Bounty` heißen, aber mal unter uns, Fine:  Die kannst du ganz schnell vergessen. Die hier schmecken tausend Mal besser."

Ich nahm einen der verlockend aussehenden Kokosriegel in den Mund und mußte selig lächeln.

Ich war im Kokosnusshimmel.

Unbedingt ausprobieren, liebe Freunde!

Eure Fine

 

Zubereitungszeit: 20 Minuten | Kochzeit: 5 Minuten

Zutaten für Kokosmasse:
2 Becher Kokosflocken
¼ Becher Kokosmus oder Creamed Coconut (bei geringer Temperatur im Wasserbad erwärmt)
4 EL Reissirup
Rohkost-Schokoguss:
¼ Becher Kokosöl
2 EL Kakaobutter
⅓ Becher Kakaopulver
⅓ Becher Agavendicksaft
1 Prise Salz

 

Zubereitung:
Alle Zutaten für die Kokosmasse in einer Schüssel gut vermischen und wenn nötig mit den
Händen verkneten, bis eine zusammenhaltende Masse entsteht.
Nun zu einem Rechteck auf ein Backpapier zurecht drücken und für 4 Stunden in den Kühlschrank stellen.
Herausnehmen und mit einem guten Messer in Riegelform schneiden.
Nun das Kokosöl und die Kakaobutter im Wasserbad bei geringer Hitze (unter 42°C) schmelzen und Kakaopulver, Salz und Süßungmittel einrühren.
Die Riegel in die Schoko tauchen und auf ein Backpapier setzen.

Festwerden lassen und genießen oder im Kühlschrank aufbewahren

 

Das Rezept habe ich HIER gefunden! :-)