Fine knuspert Zimtsterne

Liebe Freunde!

Heute habe ich mit Luise & Max Zimtsterne gebacken.

Zu dritt standen wir in der Küche und machten es uns gemütlich. Damit meine beiden Freunde auch etwas zu essen hatten, schleppte ich einen kleinen Ballen Heu mit hinein.

Als meine Eltern nachhause kamen und die Unordnung sahen, schlugen sie erstmal die Hände über dem Kopf zusammen, begrüßten dann aber freundlich Luise & Max, die schnaubend und Schwanz wedelnd zurückgrüßten.

"Puh, Fine! Vielleicht sollten wir das nächste Mal lieber von draußen zuschauen, statt mit in eure Küche zu kommen!", muhte Max.

"Ach, was, Max!", entgegnete ich. "Ihr seid doch meine Freunde und meine Freunde müssen nicht vor der Tür in der Kälte stehen!"

Zur Antwort leckte Max mir über die Hand.

Puh, ganz schön feucht!

Mein Papa hatte derweil ein wenig recherchiert, und hielt uns dann einen Vortrag:

"Es gibt zwei Arten von Zimt:

Einmal den berühmten Ceylon-Zimt, der aus Sri-Lanka kommt.

Das ist die Rinde eines Zimtstrauches.

Und es gibt andere Sorten, wo dann der Zimt an den Bäumen wächst, d.h. das ist eine Zimtrinde, die dann von den Bäumen heruntergeschält wird und es wächst dann wieder nach.

Man kennt ja hier Baumscheiben.

Wenn man so einen aufgeschnittenen Baum sieht:

Man hat die verschiedenen Altersringe drin und beim Zimt ist es ähnlich.

Es wächst dann wieder von innen nach außen nach und der Baum kann nach 2 bis 3 Jahren wieder beschnitten und neu geerntet werden.
Der Baumzimt kommt hauptsächlich aus Indonesien oder Vietnam.

Zimtbäume gehören zu den Lorbeergewächsen und können bis zu 10 Meter hoch werden.

Die geernteten Rindenstücke werden zunächst geschält.

Nur die innere Rinde wird getrocknet und dann zu Pulver vermahlen.

Bei der Herstellung von Zimtstangen hingegen, werden mehrere feine Rindenschichten kunstvoll ineinandergeschoben. Stangenzimt kommt aus Sri Lanka, dem ehemaligen Ceylon.
Der Ceylon-Zimt, der von einem Strauch geschnitten wird, ist also wesentlich feiner, auch vom Aroma her.

Man erkennt den Ceylon-Zimt daran:

Er rollt sich von beiden Seiten auf aufgrund der Feinheit, hat aber, wenn er vermahlen wird, gar nicht so ein starkes Aroma als einer, der jetzt am Baum wächst und mit einem hohen ätherischen Ölgehalt ausgezeichnet ist.

Qualitative Unterschiede gibt es natürlich:

Je weiter ich ins Innere eines Baumes komme, umso feiner und geschmacksintensiver wird der Zimt.

Er schmeckt vordergründig leicht süßlich und wird dann scharf brennend - je nachdem wie die Zimtmischung zusammengesetzt ist.

Er darf im Hals aber nicht kratzen."

 

Wir muhten und klatschten anerkennend, bis mein Papa rot wurde und schüchtern abwinkte. :-)

 

Zutaten:

200 Gramm Puderzucker
2 Esslöffel Zimt
8 Esslöffel Wasser
1 Esslöffel Zitronensaft
200 Gramm gemahlene Haselnüsse
150 Gramm gemahlene Mandeln
1 Esslöffel geriebene Orangenschale

 

Für den Zuckerguss:

Etwas Puderzucker, Wasser und Zimt

 

Dann:

- Alle Zutaten in einen Topf geben und verkneten (mit den Händen oder den Knethaken des Mixers).

- Backofen auf 250°C vorheizen.

- Etwas Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig darauf ausrollen.

- Sterne ausstechen und auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen.

- Sterne für 5 Minuten in den heissen Backofen auf die mittlere Schiene geben. Nicht länger da sie sonst nicht saftig bleiben! Unbedingt rausholen, bevor sie dunkel werden, da muss man ein bisschen Fingerspitzengefühl haben.

- Sterne einen kleinen Moment abkühlen lassen.

- Aus Puderzucker, Zimt und Wasser einen zähen Zuckerguss anrühren und dann mit einem Pinsel oder einem kleinen Löffel auf den Sternen verteilen.

Das Rezept habe ich HIER gefunden!

 

Ich wünsche euch tolle Tage und Viel spaß beim nachnaschen!

Eure Fine