Gemüse selbst anbauen II

Hurra!

Heute kamen die Pflanzen für mein Gemüsebeet.

Sie waren in einen großen Karton eingepackt.

Als ich ihn öffnete, habe ich mich sehr gewundert:

Er war bis zum Rand mit mit kleinen, braunen Dingern gefüllt.

"Das ist Dinkelspelz!", erklärte mein Papa. "Der Dinkelspelz ist die Schale des Dinkels, die bei der Aufbereitung vom Korn getrennt wird. Die Spelzen finden bei uns Verwendung als Stalleinstreu, Ergänzungsfutter, Heizmaterial, Isoliermaterial und vieles mehr. Er kann anschließend zum Mulchen verwendet oder zum Kompost gegeben werden.

So bleiben die Pflanzen bei der Lieferung weich gebettet und verletzen sich nicht!"

Ich blickte meinen Papa mit großen Augen an und dann begann ich vorsichtig, Pflanze für Pflanze aus dem Karton heraus zu wühlen. Der Dinkelspelz kitzelte zwischen meine Fingern.

Nach zehn Minuten war der Karton leer und ich hatte die Pflanzen von den Spelzen befreit.

Da standen sie nun vor mir und ich malte mir in den buntesten Farben aus, wie sie wohl in meinem Gemüsebeet aussehen würden.

Ich füllte Wasser in meine Gieskanne und goß sie vorsichtig Eine nach der Anderen.

"Bis Mitte Mai kann es zu Nachtfrösten kommen, deswegen stellen wir sie solange noch neben die Setzlinge auf die Fensterbank, bevor wir sie in dein Gemüsebeet setzen."

Mein Papa half mir, die kleinen Töpfe mit richtigem Abstand zueinander auf den Boden zu stellen, damit sie sich auf die neue Umgebung einstellen können.

Jetzt bin ich gespannt, wie die Pflänzchen sich entwickeln und wenn sie raus in die Natur kommen, werde ich mit meiner Fotokamera alles dokumentieren und ihr seht dann, wie sie wachsen und die ersten Früchte bekommen.

Bis Bald.

Eure Fine